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Einfamilienhäuser in Südtirol

Schon vor einigen Jahren sagte mir ein Geometer, dass es in Zukunft für Südtiroler kaum mehr möglich sein wird ein eigenes freistehendes Haus zu bauen, „wo man rundherum laufen kann“.

Angetan hat es mir schon wieder ein Artikel („Lasst die Leute Häuser bauen“) von Karlheinz Außerhofer der im letzten Dolomiten Markt erschienen ist.
Da der Artikel leider nicht online nachzulesen ist, werde ich erneut versuchen einige Schlüsselstellen zu zitieren.
Außerhofer bemängelt, dass in Südtirol die Einfamilienhäuser zu kurz kommen und schlägt in seinem Beitrag vor, in der Südtiroler Raumordnung und vor allem in den Gemeinden den Bau von Einfamilienhäusern für Südtiroler Familien vorzusehen.

„In größeren Gemeinden und Stadtgemeinden ist diese Möglichkeit nur in den schon bestehenden „Auffüllzonen“ möglich, das heißt durch Abriss oder Ausbau von schon bestehenden Gebäuden oder in deren Gärten, welche natürlich entweder gar nicht oder – wenn schon – zu horrenden Preisen verkauft werden“

Außerhofer fordert auszuweisende Villenzonen in den Bauleitplänen

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass für solche Grundstücke ein breiter Südtiroler Markt vorhanden ist. Endlich könnten sich viele Familienväter ihren Wunsch nach dem eigenen Haus erfüllen und wären nicht mehr gezwungen, ihr Vermögen in Wohnungsmitbesitz – noch dazu auf ewig konventioniert – zu investieren.“

In Südtiroler Gemeinden gäbe es genügend ideale Lagen (auch Hanglagen) welche sich geradezu anbieten, mit Einfamilienhäusern bebaut zu werden. Weiters gäbe es hierbei auch keinen Zweitwohnungs- und Touristenmarkt, so Außerhofer.

„Deshalb sollte dabei auch auf die Landesbindungen verzichtet werden. Das Land muss nicht überall seine Hand darauf legen, was mit selbst verdientem und versteuertem Geld geschaffen wird.

Folgende Vorteile sieht Außerhofer:

  • viele Wohnungswünsche könnten erfüllt werden
  • Privatvermögen wird in Südtirol geschaffen und bleibt auch da. Das Geld fließt nicht in auswärtige Immobilien.
  • Die Bauwirtschaft erhält neue Impulse
  • Es müssten weniger 08/15-Kondominien errichtet werden.
  • Der Immobilienmarkt wird zum Vorteil von Erstinvestitoren belebt, da ja bereits bestehenden Wohnungen günstig auf den Markt kommen.

Dem Wunsch Außerhofers, in den Gemeinden eine Diskussion anzuregen kann ich mich nur anschließen.

Apropos: Sollte jemand die Bildergalerie schöner Wohnhäuser in Südtirol nicht gesehen haben, hier ist der Link. 

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