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Archiv zur KategorieImmobilien Ratgeber

mieten oder kaufen?

Klug beraten sind Sie, wenn Sie Ihre Miete künftig in die eigene Tasche zahlen. Denn bei Mietzahlungen über Jahrzehnte hinweg sammelt sich eine ansehnliche Summe an - und die sollten Sie lieber in eine eigene Immobilie investieren.

Hier geht’s weiter

(angelehnt an einen Artikel vom Dolomiten Markt)

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Einfamilienhäuser in Südtirol

Schon vor einigen Jahren sagte mir ein Geometer, dass es in Zukunft für Südtiroler kaum mehr möglich sein wird ein eigenes freistehendes Haus zu bauen, „wo man rundherum laufen kann“.

Angetan hat es mir schon wieder ein Artikel („Lasst die Leute Häuser bauen“) von Karlheinz Außerhofer der im letzten Dolomiten Markt erschienen ist.
Da der Artikel leider nicht online nachzulesen ist, werde ich erneut versuchen einige Schlüsselstellen zu zitieren.
Außerhofer bemängelt, dass in Südtirol die Einfamilienhäuser zu kurz kommen und schlägt in seinem Beitrag vor, in der Südtiroler Raumordnung und vor allem in den Gemeinden den Bau von Einfamilienhäusern für Südtiroler Familien vorzusehen.

„In größeren Gemeinden und Stadtgemeinden ist diese Möglichkeit nur in den schon bestehenden „Auffüllzonen“ möglich, das heißt durch Abriss oder Ausbau von schon bestehenden Gebäuden oder in deren Gärten, welche natürlich entweder gar nicht oder – wenn schon – zu horrenden Preisen verkauft werden“

Außerhofer fordert auszuweisende Villenzonen in den Bauleitplänen

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass für solche Grundstücke ein breiter Südtiroler Markt vorhanden ist. Endlich könnten sich viele Familienväter ihren Wunsch nach dem eigenen Haus erfüllen und wären nicht mehr gezwungen, ihr Vermögen in Wohnungsmitbesitz – noch dazu auf ewig konventioniert – zu investieren.“

In Südtiroler Gemeinden gäbe es genügend ideale Lagen (auch Hanglagen) welche sich geradezu anbieten, mit Einfamilienhäusern bebaut zu werden. Weiters gäbe es hierbei auch keinen Zweitwohnungs- und Touristenmarkt, so Außerhofer.

„Deshalb sollte dabei auch auf die Landesbindungen verzichtet werden. Das Land muss nicht überall seine Hand darauf legen, was mit selbst verdientem und versteuertem Geld geschaffen wird.

Folgende Vorteile sieht Außerhofer:

  • viele Wohnungswünsche könnten erfüllt werden
  • Privatvermögen wird in Südtirol geschaffen und bleibt auch da. Das Geld fließt nicht in auswärtige Immobilien.
  • Die Bauwirtschaft erhält neue Impulse
  • Es müssten weniger 08/15-Kondominien errichtet werden.
  • Der Immobilienmarkt wird zum Vorteil von Erstinvestitoren belebt, da ja bereits bestehenden Wohnungen günstig auf den Markt kommen.

Dem Wunsch Außerhofers, in den Gemeinden eine Diskussion anzuregen kann ich mich nur anschließen.

Apropos: Sollte jemand die Bildergalerie schöner Wohnhäuser in Südtirol nicht gesehen haben, hier ist der Link. 

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Dienstleister in den Gewerbezonen

Dienstleister in den Gewerbezonen:
Laut Karlheinz Außerhofer (Immobilienmakler und Präsident der Südtiroler Maklervereinigung) war dies der größte, schlimmste und nachhaltigste Fehler, welcher in den Raumordnungsbestimmungen in Südtirol je gemacht wurde.

Hier einige Ausschnitte aus dem sehr interessanten, in der „Dolomiten Anzeigenmarkt“ erschienenen Artikel.

Dienstleister gehören nicht in Gewerbezonen:

„Die Gewebezonen wurden jedoch nicht für die Dienstleister, Wirtschaftsberater, Architekten, Versicherungsbüros und Anwaltssozietäten geschaffen.

Als Dienstleister leisten sie Dienste an der Bevölkerung – und gehören daher in das Stadt- oder Dorfzentrum.“

Die Folgen dieses Zustandes sieht Außerhofer in der Entvölkerung der Stadt- und Dorfzentren:

„Seit jeher haben Rechtsanwälte, Architekten und andere Freiberufler Büroräume, Stockwerke, auch Häuser in den Zentren angemietet, diese auch oft restauriert und in Stand gehalten. Ihre Kunden und auch die Angestellten haben die Zentren mit bewegt und mitgestaltet.“

Die Abwanderung der Kunden und Angestellten habe längst begonnen:

„Es ist heute kaum mehr möglich Büroflächen zu einem annehmbaren Preis in den Zentren zu vermieten.“

Ein großes Problem ergibt sich somit für die Erhaltung der Stadtfassaden und der historischen Bausubstanz.

„Auf der einen Seite versucht man alles zu tun, auf legale und illegale Weise, um in den Zentren den Detailhandel weiterblühen zu lassen, indem man Einkaufzentren vermeidet.

Auf der anderen Seite baut man den Dienstleistern goldene Brücken, damit sie die Zentren entvölkern. Wo bleibt hier die Logik?“

Die Folge: der Ruf nach einem Einkaufszentrum wird wieder lauter werden.

„Man wird die Forderung nach dem Einkaufszentrum damit begründen, dass die Leute eh schon draußen arbeiten und in den Zentren sowieso kein Parkplatz vorhanden ist. Stimmt ja auch!“

Außerhofers Lösungsansatz:

„Zur Ausweisung von immer mehr Gewerbeland möchte ich empfehlen, die bereits vorhandenen und von den Betrieben nicht genutzten Flächen zu überprüfen und zu erheben.
Auch sollen die Konventionen, welche die einzelnen Betriebe eingegangen sind, einer Überprüfung unterzogen werden. Die betrieblich überflüssigen und nicht genutzten Flächen sollen dann zuerst enteignet und anderen Betrieben zugewiesen werden, bevor man neues Gewerbeland ausweist und enteignet.“

Das war jetzt ein etwas längerer Blogbeitrag mit vielen Zitaten, aber ich finde es gut wenn jemand wie Karlheinz Außerhofer die Regierenden in Südtirol auch mal ein wenig bei der Nase nimmt.

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Klimahaus Modewort?

Eine, wie ich finde, äußerst interessante Diskussion über das Thema „Klimahaus: Marke oder Modewort“ ist in der FF-Beilage Südtirol Panorama erschienen:

Diskussionsteilnehmer sind Norbert Lantschner (Direktor KlimaHaus Agentur), Christoph Mayr-Fingerle (Bozner Architekt) sowie Walter Andreaus (Südtiroler Verbraucherzentrale)

Die Kritiken an Norbert Lantschner gehen vor allem in Richtung Mangel an gesamtheitlichen Denken.

Hier einige Auszüge:

Norbert Lantschner:

Wenn wir viele der damals (Anm. 60er- und 70er Jahre) gebauten Häuser nicht auf einen Standard bekommen, den die Menschen bezahlen können, werden wir soziale Dramen erleben.

Christoph Mayr-Fingerle:

Die Klimahaus-Diskussion reduziert sich ausschließlich auf das einzelne Objekt, das gesamtheitliche Denken fehlt vollkommen.

Walter Andreaus:

Das Klimahaus sagt noch lange nichts über die Qualität der verwendeten Materialien aus.

Christoph Mayr-Fingerle:

Zu erklären was ein gutes Haus ausmacht, ist natürlich schwerer zu sagen als: „Mit einer Wärmedämmung von 30 Zentimetern bist du in Ordnung.“ Man macht damit aber keine Aussage über die Qualität der Architektur.

Walter Andreaus:

Zumal der Kunde jetzt einen Ferrari im Hausbau bekommt, werden die Kosten von den Herstellern in die Höhe getrieben.

Norbert Lantschner:

Wärmeschutzgesetze sind sehr wohl im Interesse der Kunden. Gleichwohl wie das behagliche und gesunde Wohnen, denn 90 Prozent unserer Lebenszeit verbringen wir nun mal in Innenräumen.

Christoph Mayr-Fingerle:

Der Slogan „Leben im Plus“ kann aber dazu verleiten, alles andere als ein „Leben im Minus“ zu bewerten. Das kann es nicht sein.

Sobald der Artikel online gestellt wird werde ich ihn verlinken:

Nachtrag 11.12.2006

Der vollständige Diskussionsbeitrag von Panorama ist jetzt online. Hier wie versprochen der Link KlimaHaus: Marke oder Modewort?

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energieeffiziente Altbausanierung

Nach Klimahaus (Neubau) ist energieeffiziente Altbausanierung jetzt der Schlager.
Im Rahmen einer Tagung sind heute die besten Projekte prämiert worden:

das Wohnhaus Spechtenhauser in Laas (Architektin Ruth Pinzger), das Wohnhaus Wielander/Meister in Schlanders (Architekt Lukas Wielander) oder das “Haus Aichner” in Klausen (Architekt Christoph Mayr Fingerle). Und schließlich wurde auch die Sanierung einer 52 Wohnungen umfassenden Wohnanlage prämiert. Sie steht in Milland, ist im Besitz des Wohnbauinstituts und trägt die Handschrift von Architekt Christian Moser.

Den ganzen Bericht gibt’s hier

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Wohnbaumesse dieses Wochenende

Wie bereits im August auf meiner Homepage bekanntgegeben findet dieses Wochenende die Wohnbaumesse statt

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Kongress für nachhaltige Architektur und Baubiologie in Schlanders

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Alles, was in Europa und darüber hinaus Rang und Namen hat in Baubiologie, Bauökologie, Architektur, Umwelttechnik und Landschaftsplanung wird sich von Freitag, 27., bis Dienstag, 31. Oktober in Schlanders treffen. Im Kulturhaus des Vinschger Hauptortes werden mit dem ersten internationalen Kongress für nachhaltige Architektur und Baubiologie Erfahrungen, Erkenntnisse und Techniken gebündelt und nicht nur der fachlichen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

siehe dazu: Artikel im Vinschger

siehe auch die eigens dafür erstellte Hompage intercab

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Erbschaftssteuer - Prodi gibt Gas

Prodi gibt Gas!

Wie bereits lange gemunkelt ist die Erbschaftssteuer, wenn auch etwas verdeckt, wieder eingeführt.

zum Artikel neue Erbschaftssteuer

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Herbst-Beginn der Heizsaison

Auch wenn wir gerade einen goldenen Herbst erleben dürfen:
Die Heizsaison steht vor der Tür.

Tipps zum richtigen Heizen gibt’s hier.

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geförderter Wohnbau: mehr Platz

Die Raumordnungsreform gibt den Gemeinden neue Freiheiten.
Die Zusammenfassung eines Dolomiten Artikels über geförderten Wohnbau gibt’s hier.

Weiters wird der Begriff konventionierte Wohnung erklärt

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