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Freitag, 3. November 2006
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Nicht nur Heizkosten, auch andere Nebenkosten sind gestiegen. Sparen Sie auch bei Wasser, Strom und Müll

So sparen Sie Heizkosten
  1. Das A und O für Sparfüchse: Die Wohnung nicht überheizen! Wer im Winter sämtliche Zimmer auf Temperaturen hält, die sommerliche Spitzenwerte erreichen, lebt nicht nur ungesund, sondern wirft das Geld beim Fenster hinaus. Wird die Raumtemperatur nur um ein Grad gesenkt, spart ein Durchschnittshaushalt etwa 6 Prozent Energie und ganz nebenbei etwa 445 Kilogramm CO2 pro Jahr. Wenngleich es kein perfektes Raumklima gibt, weil jeder Mensch anders reagiert, gilt eine Wohntemperatur um 20 Grad als ideal, wobei in Küche und Schlafzimmer Temperaturen um 18 Grad ausreichen.
  2. Elektronische Thermostatventile montieren, mit deren Hilfe sich die Raumtemperatur exakt und bedarfsgerecht steuern lässt. Viele alte Drehknöpfe haben eine unzureichende Temperaturskala, die sich nur ungenau einstellen lässt. Dagegen ermöglichen es programmierbare Ventile nicht nur die gewünschte Temperatur präzise einzustellen, sondern auch, die Wärme automatisch abzusenken, z. B. nachts oder tagsüber, wenn alle die Wohnung verlassen. Dadurch wird verhindert, dass man einfach nur vergisst, die Heizung zurückzudrehen. Beim Auszug kann man die neuen Ventile mitnehmen und die alten Ventile wieder anschrauben.
  3. Heizkörper auf keinen Fall durch Möbel verstellen oder mit Handtüchern, Vorhängen und Wäsche zudecken. Der Thermostat muss auf jeden Fall frei bleiben, um richtig zu funktionieren und die Heizkörper müssen die Wärme frei an die Luft abgeben können.
  4. Prüfen, ob an der Wand hinter der Heizung eine zusätzliche Dämmung sinnvoll ist und angebracht werden kann.
  5. Heizung entlüften, wenn sie glucksende Geräusche von sich gibt oder ein Teil der Heizrippen kalt bleibt. Die Heizleistung ist in diesen Fällen stark eingeschränkt, da Luftblasen die Wärmeabgabe behindern und zusätzliche Energie kosten.
  6. Stoßlüften anstatt Fenster kippen. Wohnung – wenn möglich - mehrmals täglich drei bis zehn Minuten lang bei weit geöffneten Fenstern lüften. Der Durchzug lässt die verbrauchte Luft entweichen, ohne die in den Wänden gespeicherte Wärme mitzuziehen.
  7. Auch gemeinschaftlich genutzte Flächen wie Treppenhäuser und Kellerräume regelmäßig lüften. Offen stehende Türen und gekippte Fenster treiben die Gesamtkosten in die Höhe.


 
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