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Sonntag, 10. Dezember 2006 |
Eines der größten Geheimnisse der Geldvermehrung ist der Zinseszins-Effekt:
 Zinseszinsen sind Zinsen, die nicht ausbezahlt werden, sondern dem angesparten Betrag zugeschlagen und somit mitverzinst werden.
Eine etwas wissenschaftlichere Erklärung hat Wikipedia
Neben dem Faktor Zeit ist der Zinssatz die zweite, entscheidende Größe.
Rechenbeispiel: Jemand spart monatlich 100 Euro an. Das allerdings 30 Jahre lang. Er investiert also insgesamt 100 Euro x 12 Monate x 30 Jahre. Macht zusammen 36.000 Euro. Bei einer unterschiedlichen Verzinsung würde er folgende Beträge erhalten, der Einsatz ist jeweils immer 36.000 Euro: 45.412,42 Euro Zinsannahme 1,5 Prozent pro Jahr 58.018,22 Euro Zinsannahme 3,0 Prozent pro Jahr 81.885,88 Euro Zinsannahme 5,0 Prozent pro Jahr 141.830,58 Euro Zinsannahme 8,0 Prozent pro Jahr (Verzinsung jährlich) Die Höhe der Verzinzung hat also wesentliche Auswirkungen auf die Geldanlage.. Wie sie sehen erzeilt man bei diesem Beispiel mit 8 Prozent Verzinsung mehr als das Dreifache als mit 1,5 Prozent.
Zwei hervorragende Links zur Online-Berechnung:
Sparrechner für regelmäßige Sparraten (hier können sie obiges Beispiel perfekt nachrechnen)

Zinsrechner für einmalige Geldanlage
Die 72er-Formel Die 72er Formel verrät in welchem Zeitraum sich das Geld verdoppelt hat. Das gilt nur für Einmalanlagen (man legt einen bestimmten Betrag einmalig für eine festgelegte Laufzeit an) Einfach die Zahl 72 durch den Zinssatz teilen, und man erhält ungefähr die Anzahl der Jahre, die Ihr Geld benötigt, um sich zu verdoppeln. Und so sieht es aus: 72 : 10% = Verdopplung alle 7.2 Jahre 72 : 8% = Verdopplung alle 9 Jahre 72 : 4% = Verdopplung alle 18 Jahre 72 : 2% = Verdopplung alle 36 Jahre |